Wedding Bubbles – Seifenblasen statt Reis!

Das Brautpaar bei der Hochzeit mit Reis zu bewerfen ist eine Tradition, die beinahe jeder kennt. In unzähligen Filmen ist zu sehen, wie das gerade eben vermählte Paar beim Auszug aus der Kirche oder dem Standesamt durch ein Spalier von Freunden muss, die den soeben Getrauten auf diese Weise eine fruchtbare und kinderreiche Ehe wünscht! Weniger bekannt ist allerdings, dass dieser Brauch heutzutage vielerorts gar nicht mehr so gern gesehen ist…

Nicht nur aus moralischen und solidarischen Überlegungen heraus weisen immer mehr Priester bzw. Standesbeamte die Heiratswilligen darauf hin, auf das Werfen von Reis zu verzichtet.

Neben den bereits erwähnten Gründen sind vielerorts auch ganz banale Gründe für das Verbot der eigentlich ja recht schönen Tradition ausschlaggebend: Erstens muss der Reis ja (genauso wie z.B. Konfetti) wieder entsorgt werden, was einen Mehraufwand für das Reinigungspersonal darstellt. Vor allem in populären Standesämtern, bei denen es zu Trauungen im Minutentakt kommt, ist das ein ernsthaftes Problem.

Dazu kommt, dass der über den Boden verstreute Reis eine geradezu magische Anziehungskraft auf Tauben auszuüben scheint – diese Tiere sind in vielen Städten bereits längst zur Plage geworden und die Fütterung ist daher auch vielerorts verboten.

Wenn schon nicht ausdrücklich verboten, finden sich am Eingang einiger Kirchen und Standesämter mittlerweile zumindest Hinweisschilder, dass man das Werfen von Reis aus den genannten Gründen besser unterlässt. Konfetti zu verstreuen sollte man – zumindest im Freien – aus den selben Gründen vermeiden – es sein denn, die Hochzeits-Konfetti sind vollständig biologisch abbaubar!

Aber alles kein Grund zur Panik, zum Glück gibt’s ja Alternativen, die keine Probleme verursachen, kostengünstig sind und auch noch Spaß machen!

Viele Hochzeitsgesellschaften entscheiden sich dafür, den geladenen Gästen (und vor allem den Kindern 😉 ) beim Verlassen der Kirche kleine Seifenblasen-Fläschchen (oft auch als „Wedding Bubbles“ bezeichnet), zu überreichen. Die Gäste pusten Seifenblasen, während das Brautpaar die Kirche verlässt. Auf diese Art kann das Brautpaar umweltbewusst und dekorativ begrüßt werden. Die Seifenblasen werden dabei als Symbol für die Träume und Wünsche des Brautpaars gesehen, die in Erfüllung gehen sollen.

Seifenblasen haben prinzipiell kein Ablaufdatum (Wasser und Seife). Bei sehr langer Lagerung kann es lediglich vorkommen, dass das enthaltene Wasser langsam verdunstet und sie beginnen auszutrocknen. Die Lösung dafür ist so einfach wie billig: Setzen Sie selbst eine Seifenlauge an oder kaufen Sie eine preisgünstige Nachfüllpackung
(ca. 5 EUR/l)



Und mit was überraschen Sie die Brautleute beim Auszug aus der Kirche oder dem Standesamt? Schreiben Sie doch am besten gleich jetzt einen kurzen Kommentar und erzählen Sie, wofür Sie sich entschieden haben!

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