Hilfe! Ich bin Trauzeuge!

Sie haben die ehrenvolle Aufgabe des Trauzeugen/der Trauzeugin übernommen, haben jedoch keine Vorstellung davon, was Sie erwartet?  Keine Panik: hier erfahren Sie, was es mit diesem ehrenvollen Amt auf sich hat und welche Aufgaben es mit sich bringt!

Üblicherweise benennt sowohl die Braut als auch der Bräutigam jeweils einen Trauzeugen. Hauptaufgabe ist es dabei, bei der Eheschließung anwesend zu sein und diese – nomen est omen – zu bezeugen.

Gesetzlich vorgeschrieben ist dies bei einer standesamtlichen Trauung in Deutschland jedoch seit dem 1. Juli 19989 nicht mehr. Anders sieht die rechtliche Situation in Österreich und der Schweiz aus: Hier sind von Gesetzes wegen zwei Trauzeugen zu benennen, die bei der Trauung anwesend sein müssen. Die römisch-katholische Kirche schließt Ehen ebenfalls nur in Anwesenheit zweier Trauzeugen.

Darüber hinaus gibt es variantenreiche und vielfältige Aufgabenbereiche für den/die Trauzeugen, die jedoch von Brautpaar zu Brautpaar, von Hochzeit zu Hochzeit unterschiedlich sein können.

In erster Linie zählt dazu vor allem die Unterstützung des zukünftigen Ehepaares. Seien Sie den beiden eine Hilfe in allen Belangen vor und während der Hochzeit und seien Sie sich bewusst, dass ab sofort Sie Hauptansprechpartner sind bei kleinen Wehwehchen und Problemen. Im besten aller Fälle gilt dies auch bei Zwistigkeiten zwischen den künftigen Eheleuten, auch nach der Heirat.

Sie sind ab sofort auch Ansprechpartner für die beiden! Fragen Sie sich einfach, womit Sie den beiden am besten helfen können. Denn ab sofort sollten deren Wünsche auch Ihre Wünsche sein!

Viele Brautleute nehmen sich vor, die Hochzeitsvorbereitungen und „den schönsten Tag im Leben“ ganz alleine meistern zu wollen. Dabei gibt es viele verschiedene Teilbereiche, die Sie als Trauzeuge wohlwollend übernehmen können. Seien Sie sich sicher, es wird sich lohnen!

Es gibt viele Punkte, die Sie (natürlich nur in Absprache mit dem Brautpaar!) übernehmen können. Schon bei der Gestaltung der Hochzeitseinladungen können Sie beratend zur Seite stehen. Oder nehmen Sie die Organisation und Koordination der Hochzeits- und Gästeliste in die Hand, um bereits im Vorfeld Überraschungen mit doppelten Geschenken oder unpassenden Gästen ausschließen zu können.

Sollte diese „handfeste“ Art der Unterstützung von den Brautleuten nicht gewünscht sein oder Sie trauen sich diese Aufgaben nicht zu, werden Sie bei der Hochzeit dennoch viel um die Ohren haben. Denn Ihre Feinsinnigkeit ist gefragt, um all die kleinen Unannehmlichkeiten, die sich so einschleichen, an diesem einzigartigen Tag bestmöglich zu umschiffen.

Mit viel Engagement, Charme, Ausdauer und Hilfsbereitschaft werden Sie die Ihnen zugedachte Rolle als Trauzeuge/Trauzeugin perfekt meistern!

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