Hochzeitsmandeln „Eva“ – die fünf guten Wünsche in ihrer leckersten Form

Anna H. durfte für ihre große Schwester die Hochzeitsfeierlichkeiten mit organisieren – und hat herausgefunden, dass auch der „lästige Kleinkram“ wirklich Spaß machen kann.

„Die Gastgeschenke, die übernimmst auch du“ waren die Worte mit denen Marlene mich wieder einmal überraschte.

Gastgeschenke?! Na ja.

Ein besonderes Dankeschön für die vielen Gäste bei Marlenes und Rolands großem Tag zu finden erschien mir eigentlich als etwas knifflige Herausforderung.

Worüber würde sich wirklich jeder freuen? Was eignete sich überhaupt als kleine Gabe?

Zu kostspielig sollte es ja nicht werden – andererseits durfte das kleine Dankeschön für alle, die bei der Hochzeit als Gäste dabei waren, ja auch nicht „billig“ wirken.

Mit anderen Worten: Man zelebriere die Kunst des Widersprüchlichen und wähle ein höchst erfreuliches Gastgeschenk, das beide Seiten glücklich macht.

Besondere Gastgeschenke

Ich recherchierte ein wenig, konnte mich aber nur schwer entscheiden. Also rief ich meinen Freund an und lud ihn ein, mir beim Grübeln Gesellschaft zu leisten.

Manuel tauchte kurz darauf mit einer kleinen Verpackung bei mir auf. Er grinste. „Rat mal, was das ist.“ Männer verstehen halt schwer, wann Schluss mit lustig ist – das war mein erster Gedanke bei dieser Aufforderung.

Ich schaute die Verpackung an: Ein hübsches Organza-Säckchen, gefüllt mit? Ich machte es schnell auf. Gefüllt mit rosa und weißen Bonbons, oder halt – das waren Mandeln!

Ich steckte eine davon in den Mund. Mandeln, bezogen mit einer Schicht aus weißem beziehungsweise rosa Zucker. „Lecker!“

„Ja! Vielleicht wäre das ein prima Gastgeschenk bei der Hochzeit deiner großen Schwester?“ sagte Manuel. „Ich war vor kurzem bei Flo und Sabine eingeladen und die hatten auch diese griechischen Hochzeitsmandeln als Gastgeschenke. Tolle Idee, wenn du mich fragst!“

Fünf gute Wünsche

Selten, dass ich meinem Schatz bedenkenlos zustimme – aber diesmal war es einfach angebracht.

„Außerdem symbolisieren diese traditionellen Hochzeitsmandeln die fünf guten Wünsche“ fügte Manuel verschmitzt hinzu. „Nämlich Glück, Gesundheit, Wohlstand, Fruchtbarkeit sowie ein langes und erfülltes Leben!“

„Und das steht fest?“ fragte ich ein wenig schnippisch.

In Wirklichkeit freute ich mich aber über Manuels wahrlich guten Einfall. Und das sagte ich ihm auch.

„Typisch!“ zog Manuel mich auf. „Du lässt wieder einmal mich für dich die kniffligsten Fälle lösen! Und was hab ich jetzt davon?“

„Ist doch logisch“ erwiderte ich und zog nun ihn auf: „Du bekommst als einziger Hochzeitgast gleich zwei kleine Dankeschöns!“ Bevor er darauf antworten konnte, küsste ich ihn.

Übrigens: Marlenes und Rolands Gäste waren natürlich begeistert von ihrem leckeren und wunderschön verpackten kleinen Geschenk!

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